Heute erzähl ich euch etwas super Spannendes! Etwas, das ihr so noch nicht gehört habt.

Es geht um das Thema Wühlmäuse. Manche mögen die kleinen süßen Nager, andere ekeln sich vor ihnen oder sehen sie als reinen Schädling an.

Die Feldmaus, auch unter dem wissenschaftlichen Namen Microtus arvalis (micr- bedeutet klein und bezieht sich auf ihre Ohren; arv- ist im lateinischen das Feld) bekannt, ist eine etwa 10 cm kleine, braune Wühlmaus, die in der Natur durchschnittliche gerade einmal 9 Monate alt wird.

Ihr erkennt sie durch ihre großen schwarz/braunen Augen und ihre Ohren, die aus dem Fell deutlich hervorragen und meist haarlos sind.

Hört ihr ein Quieken, ist das lediglich die Lautäußerung zwischen den Tieren, die für uns Menschen hörbar ist. 

Denn Feldmäuse können im Ultraschallbereich miteinander kommunizieren (ähnlich wie Fledermäuse nützen sie die Ultraschallfrequenz auch noch zur Orientierung)  

 Das alleine ist ja schon spannend, jedoch will ich euch noch etwas viel Cooleres erzählen:

 

Feldmäuse kommen in großen Massen vor. Damit jedoch ihre Ressourcen, z.B. ihre Nahrungsquelle oder Platzangebot immer für alle ausreicht, muss ihre Größe, die Größe der Population auf irgendeine Art und Weise reguliert werden.

Wenn dies nicht durch äußere Faktoren, wie Umweltbedingungen oder auch Feinde geschieht, müssen die Wühlmäuse das selbst in die Hand nehmen. Und das tun sie auch:

 

Sobald eine Maus zu oft auf eine andere trifft, also es immer enger in ihrem Revier wird, schüttet ihr Gehirn Stresshormone aus. Diese Hormone bedingen nach einiger Zeit, dass die Maus steril wird, also keine Nachkommen mehr produzieren kann.

So wird das Populationswachstum gestoppt.

Gibt es zu wenig Mäuse, wird die Hormonausschüttung gestoppt und es kann wieder nach Lust und Laune Nachkommenschaft produziert werden.

Ist das nicht total cool? Wusstet ihr das? Schreibt es in die Kommentare!

 

Übrigens, wer eine solche coole und selbstständige Feldmaus zu Gesicht bekommen möchte, sollte am späten Nachmittag bzw. in der Abenddämmerung auf die Suche gehen, da sie dann am häufigsten anzutreffen sind. Gerne halten sie sich auch unter Vogelfutterhäuschen auf.

Geht mit offenen Augen durch die Natur oder nur durch euren Garten! Es gibt so viel zu entdecken!!!

 

 

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3 Kommentare zu „Die Feldmaus bestimmt die Größe ihrer Population selbst – Hormone sind im Spiel!

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